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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Die Bank of America hat das Rating der Swatch Group von „Underperform“ auf „Neutral“ angehoben und ihr Kursziel von 150 CHF auf 200 CHF erhöht, was einem Aufwärtspotenzial von fast 10 % entspricht. Die Heraufstufung folgt auf den 14-Monats-Höchststand der Swatch-Aktie und den optimistischen Ausblick für 2026 von CEO Nick Hayek, obwohl Analysten aufgrund von Cashflow-Problemen und den negativen Auswirkungen des starken Schweizer Frankens auf den Umsatz weiterhin vorsichtig bleiben.
Der Schweizer Aktienmarkt steht vor einem positiven Start, wobei alle 20 SMI-Komponenten voraussichtlich zulegen werden, angeführt von Logitech, UBS und Richemont mit einem Plus von 0,5 %. Julius Bär prognostiziert einen Anstieg des SMI um 0,4 %, während 15 Schweizer Unternehmen neue Kursziele und Ratings von Analysten erhielten. Auch der breitere Markt zeigt positive Anzeichen: Cosmo legte nach einer erfolgreichen Privatplatzierung um 1,8 % zu. Die asiatischen Märkte erholten sich stark, der japanische Nikkei stieg um 3,3 %, während sich die US-Märkte von ihrer jüngsten Schwäche erholten und der Dow um 1,05 % zulegte. Die Rohstoffmärkte zeigten eine gemischte Entwicklung: Gold erholte sich, während die Ölpreise aufgrund der nachlassenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran zurückgingen.
Der Bankensektor setzt seine profitable Rallye auch im vierten Jahr fort, wobei die europäischen Banken ihre US-Konkurrenten im Jahr 2025 deutlich übertreffen. Während die großen US-Banken und Investmentbanken weiterhin führend in Sachen Rentabilität sind, legen ihre europäischen Pendants zu und erreichen mit ihrer Eigenkapitalrendite ein Allzeithoch. Hohe Dividenden machen die Branche für Investoren weiterhin attraktiv.
Die Ölpreise sind nach Anzeichen einer diplomatischen Annäherung zwischen den USA und dem Iran deutlich gesunken. Brent-Rohöl fiel um 5 % auf unter 66 USD und WTI um über 4 %. Obwohl die OPEC+ ihre Produktionskürzungen beibehielt, reagierte der Markt positiv auf die entspannten geopolitischen Spannungen. Der Iran zeigte sich gesprächsbereit, während die USA zuvor den militärischen Druck erhöht hatten. Versorgungsengpässe in Kasachstan und Winterstürme in den USA stützen weiterhin die Preise, aber der diplomatische Tauwetter ist der wichtigste Markttreiber.
Die UBS steuert auf ein starkes Jahresergebnis zu, wobei Analysten für das vierte Quartal einen Gewinnsprung von 19 % erwarten. Die Performance der Bank wird durch positive Trends bei amerikanischen und europäischen Großbanken gestützt, obwohl regulatorische Unsicherheiten im Zusammenhang mit strengeren Kapitalvorschriften weiterhin auf der Aktie lasten. Die Aktionäre können für das vergangene Jahr mit einer Dividendenerhöhung und erweiterten Aktienrückkäufen rechnen.
Das Central Bureau of Investigation führte im Rahmen der Operation CyStrike koordinierte Razzien an 35 Orten in Indien, darunter Telangana, durch, um transnationale Netzwerke für Cyberkriminalität im Finanzbereich zu zerschlagen. Die Operation erfolgte in Zusammenarbeit mit internationalen Behörden wie dem FBI, INTERPOL und Strafverfolgungsbehörden aus Großbritannien, Kuwait, Irland und Singapur. Das CBI deckte Betrugsmaschen mit gefälschten kuwaitischen E-Visa und Stellenangeboten auf, was zu Verhaftungen, der Beschlagnahmung elektronischer Beweismittel und der Sicherstellung von 60 Lakh Rupien in bar führte und damit bedeutende internationale Finanzkriminalitätsoperationen erheblich beeinträchtigte.
Der Geflügelkonsum in der Schweiz erreichte 2024 mit 15,9 kg pro Kopf ein Rekordniveau, was einem Anstieg von 73 % seit 2000 entspricht. Während der Schweinefleischkonsum zurückgeht und der Rindfleischkonsum stagniert, verzeichnet Hühnerfleisch ein starkes Wachstum, das von internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonald's, KFC und Popeyes angetrieben wird. Trotz einer heimischen Produktion von über 9 Millionen geschlachteten Hühnern wird ein Drittel des Verbrauchs importiert, hauptsächlich aus Brasilien. Schweizer Landwirte profitieren von vorhersehbaren Preisen mit garantierten Margen in der Geflügelzucht.
Der Artikel befasst sich mit der jüngsten Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar auf 1,20 USD/EUR und den Auswirkungen auf die bevorstehende Sitzung der EZB. Der stärkere Euro schafft zwar Potenzial für Zinssenkungen und könnte die Inflationsprognosen um 0,1 Prozentpunkte senken, doch warnen Analysten davor, diese Entwicklung zu überschätzen, da sich der effektive handelsgewichtete Wechselkursindex kaum verändert hat. Der Artikel erwähnt auch die Dynamik auf den Devisenmärkten in Japan und den USA, wo Gerüchte über Interventionen zunächst die Entwicklung des Yen beeinflussten.
Der Schweizer Arbeitsmarkt zeigt eine Verbesserung, wobei der Beschäftigungsindikator im ersten Quartal 2026 +2,4 Punkte erreicht, was auf das Zollabkommen mit den Vereinigten Staaten zurückzuführen ist. Während die Handelssektoren weiterhin schwach sind, zeigen das Baugewerbe und die Industrie positive Trends, sodass zum ersten Mal seit einem Jahr mehr Unternehmen mit der Schaffung von Arbeitsplätzen als mit Stellenabbau rechnen.
Jan Jenisch, CEO von Amrize, berichtet, dass das von Holcim ausgegliederte Baustoffunternehmen für die nächsten drei bis vier Jahre eine vollständig ausgebuchte Rechenzentrumspipeline hat, wobei allein im Großraum Washington DC 500 Rechenzentren im Bau sind. Das Unternehmen rechnet damit, sein Geschäft in diesem Sektor innerhalb von zwei Jahren zu verdoppeln, und verzeichnet sowohl durch Übernahmen als auch durch organisches Wachstum Zuwächse, sieht sich jedoch einem erhöhten Druck seitens der Investoren auf dem US-Markt ausgesetzt.

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